Schweiz
- Felicitas
Kaiser 4055 Basel. Akupunktur/TCM Krankenkassenanerkannt
(Zusatzversicherung). Weitere Therapieangebote: Vitalfeld-Therapie,
Wirbelsäulen-Basis-Ausgleich, Touch for Health, Massagen,
Qi-Gong.
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- Verena
Müller 8032 Zürich, Psychologin lic.phil.
und Theologin lic.sc.rel. Begleitung in Krisensituationen und
auf der Suche nach Identität und sinnerfülltem Leben.
Einzelsitzungen und Seminare.
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Zen oder Zen-Buddhismus
ist eine Form des Buddhismus. Zazen ist die praktische Uebung des
Zen. Zazen bedeutet, sich in richtiger Haltung auf ein rundes Kissen
zu setzen und völlig unbeweglich in tiefer Konzentration zu
sitzen. Körper und Geist sind dabei völlig wach und ganz
in der gegenwärtigen Stille und ganz ohne Gedanken oder Ziele
oder Streben. Sitzen in der rechten Haltung, Sitzen in der Stille,
Sitzen in der Versenkung. Zazen ist kein Meditieren eines Inhaltes,
eines Bildes oder Gedankens, sondern einfach Sitzen, mit dem Bemühen,
sich aller Bilder und Gedanken zu entledigen.
Ziel von Zazen ist wie das Ziel von Meditationen, Yoga und geistlicher
Uebungen das Einswerden mit der Welt, mit dem Sein alles Seienden
oder wie auch immer jemand dieses universelle Unfassbare benennen
will. |
Die Meditationsübung kennt verschiedene Varianten,
doch stets wird sie in vollkommener Achtsamkeit durchgeführt.
Es stellt, zumindest am Beginn, eine physische und psychische Belastung
für die Schüler dar. Durch Selbstbeobachtung des Körpers,
seiner Haltung und Atmung (z.B. Betrachtung des Atemflusses und
der Empfindungen, Denkvorgänge und des Bewusstseins) verbindet
sich der Übende mit dem gegenwärtigen Ort und Moment.
Da Körper und Geist nicht getrennt sind, hat die Körperhaltung
direkten Einfluss auf das Empfinden, Denken und die physisch-psychische
Verfassung. Durch die Haltung, Beobachtung und Konzentration kommt
der Strom der Gedanken zu einer gewissen Ruhe oder wird zeitweise
komplett unterbrochen. Die auch im Körper manifestierten Lebenserfahrungen
und Unterbewusstes erscheinen in dieser Geisteshaltung und können
sich lösen.
Zazen hat aber kein definiertes Ziel und keine Bedeutung, die über
das Sitzen selbst hinausgeht. Deshalb gibt es außer dem Hinweis
auf Achtsamkeit traditionell kaum allgemeine Anweisungen. Zazen
wird häufig kurz Praxis genannt, um die Abkehr
von der theoretischen Beschäftigung zu betonen. Nur in der
konkreten Übung, zum Beispiel während eines Sesshins,
geht der Zenlehrer in Einzelgesprächen (Dokusan) und Vorträgen
(Teisho) auf die aktuellen Erfahrungen und Schwierigkeiten der Übenden
ein.
Auftretende körperliche Schmerzen durch die für
Anfänger ungewohnte Haltung werden beim Zazen nicht
verdrängt, aber auch nicht weiter beachtet. Ähnliches
gilt für ungewöhnliche Wahrnehmungs- und Empfindungserlebnisse,
die als Makyos bezeichnet werden. Mit dieser Zen-Praxis wird das
Erleben von Stille und Leere möglich. Aus diesem gesammelten
Zustand kann plötzlich eine Mystische Erfahrung eintreten,
die im Zen Kensho oder Satori genannt wird. Insbesondere Satori
kann auch als das Erleben der ursprünglichen universeller Einheit
oder die Aufhebung aller Gegensätze - insbesondere der Trennung
von Subjekt und Objekt verstanden werden.
(Quelle: Wikipedia) |
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