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Hochbegabung:
sie kann zu sozialen und psychischen Problemen führen


Frau Ute Ammann-Biesterfeld unterscheidet in ihrem Artikel über Hochbegabung (Triangel, Dez. 2001) 4 verschiedene Gruppen hochbegabter Kinder. Wenn die Begabung nicht adäquat unterstützt wird, kann das Kind hinsichtlich seiner Integration in die Umwelt verunsichert werden, was zu psychischen und sozialen Problemen führen kann.

Die vier Gruppen hochbegabter Kinde:

Das innige Kind
es ist ruhig, liest gern und viel, beschäftigt sich ruhig forschender oder künstlerischer Tätigkeit.

Das expansive Kind
es hat einen grossen Drang nach Expansion und Aktivität und führt oft verschiedenste Arbeiten gleichzeitig durch. Es liebt verschiedenste Tätigkeiten, ist gerne in Bewegung.

Bei Unterforderung zeigen sich folgende beiden Verhaltensmöglichkeiten:

Das gefangene Kind
Es ist voller stummer Vorwürfe gegenüber der unterfordernden Umwelt und lässt diese indirekt und passiv spüren, dass sie ihm nicht genügt.

Das appelative Kind
Auffallend ist das Protestverhalten. Die Grundstimmung ist frustriert-zornig, es wird aktiver Widerstand geleistet, die Wut wird nach aussen gerichtet.

Wichtig ist, dem Kind die Freude am Lernen zu erfüllen, so dass es seinen Fähigkeiten entsprechend gefördert werden kann. Dies gibt die Basis dafür, dass das Kind auch seine sozialen Fähigkeiten optimal entwickeln kann.

(Quelle: Ute Ammann-Biesterfeld, Triangel, Dez. 2001)