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Die psychischen Folgen der Arbeitslosigkeit


Längerdauernde Arbeitslosigkeit bringt Konsequenzen mit sich, die auch auf die Psyche ihre Auswirkungen haben. In der "Agenda", der Schweizer Arbeitsmarktzeitschrift (Nov./Dez. 2001) findet sich ein Artikel zu einem Referat der Psychoanalytikerin Rosmarie Barwinski Fäh. Darin werden vier Phasen der Langzeitarbeitslosigkeit unterschieden:

1. Phase: Erleichterung darüber, dass keine Auseinandersetzung mehr mit der belastenden Situation am Arbeitsplatz geleistet werden muss.

2. Phase: Phase der Auflehnung. Alle Bemühungen zum Finden einer Arbeit sind ergebnislos. Gefühle von Wut, Ohnmacht und Depression wechseln sich ab.

3. Phase: Gefühle der Aussichtslosigkeit und Verzweiflung machen sich breit.

4. Phase: Resignation und Gleichgültigkeit.

Das physische und psychische Wohlbefinden kann bei Langzeitarbeitslosigkeit stark beeinträchtigt werden. Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie psychosomatische Beschwerden wie Kopf- oder Magenschmerzen sind häufige Begleiterscheinungen.