| - Bernhard
Prechter 3006 Bern, 8032 Zürich, 4600 Olten. Dipl.
Pädagoge / NDT-INPP. Neurophysiologische Entwicklungsförderung
INPP und Hörtraining Johansen-IAS verbessern wirkungsvoll die
körperlichen Grundlagen für schulische Leistung und Verhalten. |
| - Bernhard
Prechter 4600 Olten, 8032 Zürich, 3006 Bern, . Dipl.
Pädagoge / NDT-INPP. Neurophysiologische Entwicklungsförderung
INPP und Hörtraining Johansen-IAS verbessern wirkungsvoll die
körperlichen Grundlagen für schulische Leistung und Verhalten. |
- Bernhard
Prechter 8032 Zürich, 3006 Bern, 4600 Olten. Dipl.
Pädagoge / NDT-INPP. Neurophysiologische Entwicklungsförderung
INPP und Hörtraining Johansen-IAS verbessern wirkungsvoll die
körperlichen Grundlagen für schulische Leistung und Verhalten.
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Eine nicht erkannte, weil nicht erforschte Anzahl Schüler hat Lernschwierigkeiten,
weil sie Gehörtes nicht effektiv und schnell verarbeiten können.
So fällt es ihnen schwer, sich auf die Stimme ihres Lehrers zu konzentrieren,
sie lassen sich von vielen Geräuschen ablenken, können schlecht
oder nicht mehrere aufeinander folgende Arbeitsanweisungen behalten und
sind generell langsam in der Bearbeitung von Aufgaben.
Vorwurfsvolle Ausrufe wie: "Kannst Du denn nicht hören?!"
oder "Du hast ja eine lange Leitung!" bezeichnen somit häufig
eine zugrunde liegende Schwäche in der Verarbeitung von Gehörtem.
Aktuelle Forschungsergebnisse aus den USA (Galaburda, Tallal, Merzenich)
weisen darauf hin, dass viele Kinder mit Sprachproblemen eine grundlegende
Schwierigkeit haben, vor allem die schnell wechselnden Laute der gesprochenen
Sprache aufzufassen und zu unterscheiden.
Mögliche Ursachen
Was ein Kind nicht richtig hören kann, kann es auch nicht richtig
sprechen und schreiben.
Für viele Kinder mit Zentral Auditiven Verarbeitungsstörungen
trifft zu, dass sie in der Kindheit spät sprechen gelernt haben.
Doch auch wenn der Spracherwerb rechtzeitig erfolgte, können
wichtige Phasen, z.B. die detaillierte Analyse der Laute, die für
Lesen und Schreiben von größter Bedeutung sind, ausgelassen
worden sein. Das Kind kann dann den Unterschied zwischen ähnlichen
oder zusammengesetzten Lauten wie p und b, ng und nk nicht heraushören.
Wenn diese Laute sich für das Kind gleich anhören, so nimmt
es folgerichtig an, dass sie auch gleich geschrieben werden.
Häufige Hals-, Nasen- und Ohrenentzündungen in der frühen
Kindheit, die zu vorübergehenden Höreinschränkungen
führen, können die Ausbildung solcher Lautunterscheidungsfähigkeiten
stark beeinträchtigt haben. Auch mangelhafte auditive Anregung
oder sogar eine ständige laute Geräuschkulisse kann die
Fähigkeit, genau hinzuhören, einschränken.
Nicht nur zu wenig zu hören, sondern auch zu viel zu hören
(Hyperakusis), stellt für manche Kinder ein Problem dar. Zu viel
hören bedeutet, dass ein Kind nicht in der Lage ist, Nebengeräusche
wegzufiltern bzw. zu ignorieren. Zu leicht lässt es sich von
jedem Geräusch ablenken. Das kann tief greifende Auswirkungen
auf sein Lernen und Verhalten haben.
Wer bevorzugt mit dem linken Ohr hört oder kein eindeutig bevorzugtes
Ohr hat, verarbeitet Sprache und Laute nicht so effektiv und schnell.
Laute, die vom rechten Ohr gehört werden, werden auf schnellstem
Wege zum Hauptsprachzentrum in der linken Gehirnhälfte weitergeleitet.
Dagegen werden die Laute, die vom linken Ohr gehört werden, zunächst
zum Untersprachzentrum in der rechten Gehirnhälfte, und dann
erst zur Verarbeitung in die linke Hälfte weitergeleitet. Das
bedeutet eine messbare Verzögerung. Der dänische Legasthenieforscher
Dr. Kjeld Johansen hat einen signifikanten Zusammenhang zwischen linksohrigem
Hören und Legasthenie festgestellt.
Bei einem Kind, das kein bevorzugtes Ohr hat, kann es geschehen, dass
Laute oder Silben in einer anderen Reihenfolge das Gehirn erreichen
als der, die sie im Wort haben. So wird z.B. das Wort Generation als
Negeration gehört und auch geschrieben.
Symptome, die auf Hörprobleme hindeuten
- Kurze Aufmerksamkeitsspanne
- Ablenkbarkeit
- Überempfindlichkeit Geräuschen gegenüber
- Missverstehen von Fragen
- Verwechslung ähnlich klingender Wörter
- Probleme, längere Arbeitsanweisungen zu verstehen und umzusetzen
- Flache und monotone Stimme
- zögerndes Sprechen
- Schwierigkeiten, beim Singen die Melodie zu halten
- Verwechslung oder Verdrehung von Buchstaben
- Schlechtes Leseverstehen
- Viele Rechtschreibfehler
- Hörverzögerungen
Hörtraining
Durch eine verbesserte Hörfähigkeit gelingt es dem Kind,
sich auf Höreindrücke leichter zu konzentrieren. Es kann
die gehörte Sprache besser verstehen, sich längere Sätze
besser merken, Laute sicherer voneinander unterscheiden. Dies führt
zu einem erfolgreicheren Spracherwerb und zu einem gelingenderen
Lese- und Schreibprozess. Daher kann ein geeignetes Hörtraining
nicht nur bei Legasthenie sinnvoll sein, sondern auch bei Zentral
Auditiven Verarbeitungsstörungen und Sprachentwicklungsstörungen.
Für viele Logopäden gehört ein Hörtraining deshalb
heute zu einer sinnvollen logopädischen Therapie.
(Text mitgeteilt von Bernhard Prechter, 8032 Zürich)
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